DIGITAL ADVENTURE for Girls only! 

Im Kulturheurigen Schübel-Auer soll in Kooperation mit dem Verein „PCs für alle“ im Herbst  der erste „Digital Adventure for girls only“ Workshop stattfinden. 

Computer sind grundsätzlich genderneutral, Algorithmen bekanntlich schon nicht mehr. Ähnlich verhält es sich mit unseren Vorurteilen und dem Bild, das wir von Computer Nerds  und Hackern haben: Coole Jungs, die als digitale Eingeborene smarter sind als ihre Eltern. Weibliche Vorbilder in diesem Genre haben Seltenheitswert, wodurch die Hemmschwelle,  sich mit Computer auseinanderzusetzen für Frauen und heranwachsende Mädchen  bedeutend höher ist – besonders dann, wenn sie die Benutzeroberfläche verlassen sollen  und in die Tiefen der funktionalen Abenteuer-Ebene eintauchen könnten. Fakt ist, dass diese Abenteuer-Ebene auch Mädchen Spaß macht, wenn sie den Mut dazu  finden.

Was braucht frau, um diesen Mut zu finden: 

  1. weibliche Vorbilder 
  2. ein unterstützendes Netzwerk  
  3. Know-how!

1) Weibliche Vorbilder

Was frau sieht, scheint leichter erreichbar als das, was man nicht sieht und vorgelebt  bekommt. Daher ist es wichtig, Frauen als Pädagoginnen, Expertinnen und  Unterstützerinnen sichtbar zu machen und männliche Unterstützer im Hintergrund zu  halten. Speziell junge Mädchen sollen erfahren, dass Frauen Freude an der Beschäftigung  mit IT haben, kompetent sind und auch sie diese Kompetenzen erlangen und weitergeben  können und so zu Vorbildern für andere werden. 

Daher werden Lehrplan und Unterricht von Frauen konzipiert, und es gibt bereits erste  Expertinnen und ehrenamtliche Unterstützerinnen:

Jutta Lang, Msc,  

Frau Lang ist IT-Betreuerin von Schulen in Niederösterreich und hat entsprechende Kurse für Frauen an der VHS abgehalten und verfügt daher  über das notwendige Wissen und die Erfahrungen. Sie wird den Lehrplan mitgestalten.

Dipl. Päd. Regina Kummetz 

Vorstandsmitglied des Vereins „PC´s für alle“ und viele Jahre als Lehrerin für Kinder mit  nichtdeutscher Muttersprache tätig, wird ebenfalls bei der Ausarbeitung des Lehrplans  beraten.

Mag. Margarete Nezbeda 

Pensionierte AHS-Lehrerin (Englisch und Deutsch) hat viele Jahre in Lehrer*innen-Ausbildung  und Fortbildung gearbeitet (zuletzt am Anglistischen Institut der Universität Wien); Autorin  von methodisch-didaktischen Materialien.

Darüber hinaus gibt es eine Reihe an Unterstützerinnen, die viel Erfahrung im sozialen  Bereich mitbringen und Einschulungen bekommen, um die Unterrichtenden zu unterstützen.

2) Unterstützendes Netzwerk

Bei den geplanten Schulungen im Bereich IT für Frauen wird soziale Durchmischung als  wichtiger Ausgangspunkt für interkulturelle Vernetzung von Frauen angestrebt. Besonderes  Augenmerk liegt auf der Integration von Frauen mit Migrationshintergrund, da hier die  Nachfrage nach Kursen und Fortbildung sehr hoch ist. Aber es haben sich auch schon  mehrere autochthone Österreicherinnen für den Kurs angemeldet. Generell soll eine  Durchmischung der sozialen Schichten erreicht und gefördert werden, was die Entstehung  von Netzwerken ermöglichen soll.  

Durch solche Netzwerke analoger Verbindungen zwischen Frauen verschiedenen Alters und  Herkunft sollen mycelartig neue Lerngruppen gebildet werden, in denen Schülerinnen, die  Interesse haben, Schritt für Schritt darauf vorbereitet werden, selbst als Lehrerinnen  mitzuarbeiten und eigene Gruppen zu bilden.

3) Im Workshop vermitteltes Know-How

In Bezug auf Hardware: 

  • kurze theoretische Einführung in die Hardware 
  • Erläuterung der häufigsten Fehlerursachen im Zusammenhang mit Hardware und  deren Behebung 
  • Ausprobieren und Umsetzen des Gelernten 

In Bezug auf Software: 

  • Theoretische Einführung in das Zusammenspiel der Komponenten im PC – Was ist das Betriebssystem? Was ist ein Programm.  
  • Welche Programme werden für die gängigsten Aufgaben verwendet? – Wie installiert man Programme? 
  • Sicherheit im Internet – ein sehr wichtiger Punkt, dem wir viel Zeit einräumen  werden
  • Anwendung des Gelernten 

Es geht um Vermittlung von Grundlagenwissen und Grundkompetenzen im IT-Bereich mit  Hauptaugenmerk auf absoluter Praxistauglichkeit. Die Frauen sollen dadurch in eine  besondere Position in ihrer Familie oder im Bekanntenkreis gebracht werden – als diejenige  nämlich, die einen PC reparieren oder „einstellen“ können.  

Zum Abschluss/für das Diplom wird von jeder Teilnehmerin ein PC zusammengebaut,  Betriebssystem und Anwendungen installiert. Dieses selbstgebaute „Meisterstück“ (natürlich  mit Monitor, Tastatur etc.) gehört dann den Erbauerinnen und darf mit nach Hause  genommen werden. 

Ort des Workshops

Heuriger Schübel-Auer, Kahlenberger Strasse 22, 1190 Wien

Hier hat bereits in den vergangenen  Jahren kostenloser Nachhilfeunterricht für Pflichtschülerinnen und Pflichtschüler  stattgefunden. 

Kursgebühr

Keine.

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