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30.04.2026 · Peter Bernscherer · Auf Facebook teilen · Auf X (Twitter) teilen
Armut trifft Alleinerziehende besonders hart
In Österreich sind derzeit 1,7 Millionen Menschen armuts- oder ausgrenzungsgefährdet – das entspricht 18,8 Prozent der Bevölkerung und damit 170.000 mehr als noch 2024. Besonders stark betroffen sind dabei Alleinerziehende: 25 Prozent von ihnen zählen zu den zehn Prozent der Haushalte mit den geringsten Einkommen.

Dahinter stehen reale Lebenssituationen. Eine Frau, die uns kürzlich geschrieben hat, bringt das auf den Punkt: Sie hat die Karenzzeit genutzt, um die Matura nachzuholen, beginnt im Herbst ein Studium der Erziehungs- und Bildungswissenschaften – und fehlt schlicht das Geld für einen Laptop. Als Alleinerziehende trägt sie Verantwortung für ihre Tochter und für sich selbst, gleichzeitig. Ein Gerät, das für viele selbstverständlich ist, kann über Bildungschancen entscheiden.

411.000 Kinder und Jugendliche in Österreich sind armuts- oder ausgrenzungsgefährdet – 81.000 mehr als im Vorjahr. Kinder von Alleinerziehenden sind dabei überdurchschnittlich häufig betroffen. Auch Studierende geraten laut Samariterbund zunehmend in finanzielle Not und müssen häufiger Hilfsangebote in Anspruch nehmen. orforf
Genau hier setzt PCs für alle an. Wir vergeben refurbished Laptops und Computers an Menschen, die sich digitale Teilhabe sonst nicht leisten könnten – damit Bildung keine Frage des Bankkontos bleibt.
Aber mir stellt sich die Frage, was die ganzen Leistungsträger:innen, die mit dem Motto "Leistung muss sich wieder lohnen" hausieren gehen eigentlich tun?
