Vielen Menschen ist die Teilhabe an der digitalen Welt und am E-Learning verwehrt. Weil sie oder ihre betreuenden Einrichtungen es sich nicht leisten können.

“PCs für alle” tut etwas dagegen.

Der gemeinnützige Verein „PCs für alle” nimmt gebrauchte PCs, Laptops, Monitore und Zubehör in Form von Spenden entgegen. Die Geräte werden aufbereitet und danach kostenlos übergeben: an Schulen, karitative NGOs sowie an finanziell schlecht gestellte Menschen.

Unser Motto: Spenden statt Wegwerfen. Um unzähligen Menschen, insbesondere Kindern und Jugendlichen, den Weg in die digitale Zukunft ein wenig zu ebnen.

 

Was bisher geschah

Wie alles begann

Im Jahr 2018 begann Peter Bernscherer als Privatperson, die Geräte zu sammeln und aufbereitet kostenlos weiterzugeben. Sein Kellerabteil ist das Lager, sein Wohnzimmer die Werkstatt.

Mit der Corona-Krise ist der Bedarf nach Geräten so stark angestiegen, dass kürzlich „PCs für alle” als Verein gegründet wurde, um durch Professionalisierung bald deutlich mehr Geräte anbieten zu können.

In Österreich sind etwa 1,5 Millionen Menschen armutsgefährdet oder -betroffen!*

Alles, was über das Notwendigste des täglichen Lebens hinausgeht, ist unerschwinglich. Für Schulkinder bedeutet das: keine Projektwochen, kein toller Workshop, keine Nachmittagsbetreuung, denn jeder Euro wird dreimal umgedreht.

In Coronazeiten hatte die Armut verheerende Wirkung. Ohne Laptop, ohne PC kein Homeschooling. Plötzlich waren viele Kinder einfach nicht erreichbar. Das Bildungsministerium gab tolle Tipps, aber auf das Naheliegendste hatte man vergessen, nämlich dass diese Kinder einfach nicht die Ausrüstung besaßen, um am Zoommeeting teilzunehmen oder die Aufgaben aus der Cloud downzuloaden.

Die Arroganz der Politik diesen Kindern gegenüber ist unverzeihlich. Wer gibt ihnen diese verlorene Bildungszeit zurück? Wer nimmt ihnen das Gefühl, Menschen zweiter Klasse zu sein? Kinder sind unsere Zukunft! Wir müssen sie gut ausbilden, ihnen Chancen geben, hier versagt die Bildungspolitik komplett. Unser Verein macht genau das möglich, stellt den SchülerInnen IT-Geräte zur Verfügung, schafft Chancengleichheit und degradiert sie nicht zu Bittstellern.

* Quelle: Gemeinschaftsstatistik über Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC 2019)

Vorteile für Gerätespender

Eine Win-Win-Situation: Sie sparen sich allfällige Entsorgungskosten und stiften Sinn. Der „social value”, den unsere Spender-PartnerInnen damit leisten, wird entsprechend kommuniziert.

Wie funktioniert es?

Entweder wir bereiten gespendete, gebrauchte Geräte auf oder bauen Mini-PCs auf Basis des Minicomputers Raspberry Pi. 

Niemand verdient etwas damit. Unser Engagement ist rein ehrenamtlich.

Geldspenden für zukünftige Lokalmiete, Ersatzteile, Transportkosten etc. sind sehr willkommen!

Aufbereitung von Gebrauchtgeräten

Die bewährte Methode: Wir holen die gespendeten Gebrauchtgeräte ab, sorgen für eine fachgerechte Datenlöschung und bereiten sie auf, inkl. Internet- und Officeprogrammen, Monitor, Tastatur und Maus.

Die Mini-PC-Variante

Wir kaufen Raspberry PI-Geräte (Linux) in der Größe eines halben Smartphones um rund 50 € pro Stück. So ein Mini-Gerät befestigen wir an der Rückseite eines (geschenkten) Monitors und bieten es im Set mit (geschenkter) Tastatur und Maus zu unseren Selbstkosten an. Dadurch können Schulen, NGOs etc. auch größere Stückzahlen sehr günstig bekommen.

Wir freuen uns über Ihre Unterstützung!

Unsere Arbeit ist nur mit Ihrer Hilfe möglich. Wir haben auf der Kontaktseite alle Möglichkeiten zusammengefasst, wie Sie uns unterstützen können.  

 

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