Aktuelles

07.06.2026  ·  Peter Bernscherer

Achtung, Fake-SMS! Betrüger imitieren das österreichische Finanzamt

Heute habe ich eine Phishing SMS (Betrugs) bekommen. Weil der Betrug so täuschend echt gemacht ist, möchten wir euch hier Schritt für Schritt zeigen, wie die Betrüger vorgehen – und wie ihr euch schützt.Eine SMS von einer österreichischen NummerDas Perfide gleich zu Beginn: Die SMS kommt oft von einer ganz normalen österreichischen Mobilfunknummer. Das senkt die Hemmschwelle. In der Nachricht wird man aufgefordert, auf einen Link zu klicken – angeblich, weil die Zugangsdaten zu FinanzOnline ablaufen. Schritt 1: Die perfekte Kopie (Der Phishing-Link)Wir haben den Link in einer sicheren Testumgebung (Sandbox) für euch geöffnet. Das Ergebnis ist erschreckend: Die geöffnete Webseite sieht der echten Plattform FinanzOnline zum Verwechseln ähnlich. Logos, Farben und Schriftarten wurden exakt kopiert.Der feine Unterschied: Wer genau hinsieht, merkt, dass einige Menüpunkte und tieferführende Links auf der gefälschten Seite überhaupt nicht funktionieren. Sie sind nur Kulisse. Schritt 2: Die DatensammlerAuf dieser gefälschten Startseite wird man aufgefordert, seinen Namen und persönliche Daten einzugeben. Wer das tut und auf "Absenden" klickt, landet direkt in der nächsten Falle.Schritt 3: Der Griff nach dem BankkontoNach dem Absenden der Daten erscheint eine Meldung: „Eine Verifizierung über das Bankkonto ist notwendig.“ Dem Opfer wird eine Liste österreichischer Banken angezeigt. Wählt man seine Bank aus, wird man auf eine gefälschte Login-Seite des jeweiligen Online-Bankings weitergeleitet. Wer hier seine Zugangsdaten oder gar eine TAN eingibt, übergibt den Betrügern die volle Kontrolle über sein Erspartes.????️ Wie schütze ich mich? Drei goldene Regeln:Das Finanzamt schickt keine SMS: Das echte österreichische Finanzamt kommuniziert niemals per SMS oder E-Mail über Geldrückzahlungen oder fordert zu Bank-Logins auf. Benachrichtigungen landen ausschließlich in eurer offiziellen FinanzOnline-Databox.Prüft die URL (Internetadresse): Die echte Adresse lautet immer finanzonline.bmf.gv.at. Phishing-Seiten haben oft kryptische Endungen oder leicht abgewandelte Namen (z. B. finanzonline-at-service.com).Niemals Bankdaten via Link: Keine seriöse Institution verlangt eine Bankverifizierung über einen zugeschickten SMS-Link.Ihr habt den Verdacht, aufgesessen zu sein? Kontaktiert umgehend eure Bank, um das Konto sperren zu lassen, und erstattet Anzeige bei der Polizei.

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02.05.2026  ·  Peter Bernscherer

Wenn der Ruhestand zur Spendenmaschine wird

Manche Menschen gehen in Pension und kaufen sich einen Liegestuhl. Andrea Gintenstorfer hat auf ihrer Abschiedsfeier Gerätespenden und Geldspenden für den Verein PCs für alle gesammelt.Seit den Anfängen unterstützt Andrea den Verein mit monatlichen Beiträgen — still, verlässlich, und ohne großes Aufsehen. Dann kam die Abschiedsfeier. Während andere Jubilare Blumen entgegennehmen, hat Andrea ihre Kolleginnen und Kollegen kurzerhand zu Spenderinnen und Spendern gemacht. Das Ergebnis: Geräte und Geldspenden für Menschen, die digitale Teilhabe dringend brauchen.Wir sagen Danke, Andrea — für die Treue, für die Kreativität, und dafür, dass du deinen letzten Arbeitstag gleich noch für andere genutzt hast. Auf den Ruhestand, der offenbar keiner wird.Andrea (rechts) und Beate  

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22.02.2026  ·  Peter Bernscherer

KI-Boom trifft Computermarkt – und unsere Arbeit bei PCs für alle

Ein Radiointerview mit Peter Bernscherer vom Verein PCs für alle, geführt hat das Interview Ali Cem Deniz für FM4Die rasante Entwicklung von Künstlicher Intelligenz – allen voran Tools wie ChatGPT – hinterlässt spürbare Spuren auf dem Hardware-Markt. Was auf den ersten Blick wie ein technologischer Fortschritt wirkt, hat für Vereine wie PCs für alle ganz konkrete und problematische Folgen.Warum werden Computer-Bauteile teurer?Große Technologiekonzerne wie Nvidia, OpenAI, Google und Microsoft investieren massiv in den Ausbau ihrer KI-Infrastruktur. Für ihre riesigen Rechenzentren kaufen sie in enormen Mengen Grafikkarten, Arbeitsspeicher (RAM) und SSDs auf – Bauteile, die auch in normalen Computern und Smartphones stecken. Die Folge: drastisch steigende Preise für alle.Besonders auffällig ist das Phänomen rund um den Arbeitsspeicher, das in der Branche bereits als „Ramageddon" bezeichnet wird – eine beispiellose Verknappung und Preisexplosion bei RAM-Modulen, ausgelöst durch den Masseneinkauf der KI-Konzerne.Zum Vergleich: Ähnliches erlebten wir bereits beim Grafikkarten-Boom durch Krypto-Mining. Damals waren es jedoch vor allem Einzelpersonen und kleinere Firmen, die schnelle Gewinne suchten. Heute sind es globale Tech-Giganten, die sich in einem regelrechten KI-Wettrüsten befinden – mit ungleich größerer Marktmacht.Was bedeutet das für pcs für alle?Der Verein pcs für alle hat es sich zur Aufgabe gemacht, aufbereitete Computer erschwinglich an Menschen weiterzugeben, die sich neue Geräte nicht leisten können. Ein zentraler Bestandteil dieser Aufbereitung ist der Einbau schneller SSDs – sie sind leicht austauschbar und steigern die Leistung älterer Geräte erheblich.Doch genau hier schlägt die Preisentwicklung voll durch:Kostete eine 120-GB-M.2-SSD früher unter 10 Euro, liegt der Preis heute bei rund 25 Euro – eine Verdoppelung in kurzer Zeit. Das klingt nach einem kleinen Betrag, wirkt sich aber auf unsere gesamte Arbeit und die Anzahl der Menschen aus, denen wir helfen können.KI verändert auch die Kommunikation mit HilfesuchendenPeter Bernscherer beobachtet noch eine weitere, eher unerwartete Veränderung: die Art, wie sich Menschen an den Verein wenden, hat sich gewandelt. Früher waren Anfragen kurz und direkt – etwa: „Wir brauchen einen PC für unsere Kinder." Heute kommen viele E-Mails an, die offensichtlich von KI-Tools verfasst wurden: langatmig, umständlich formuliert und oft schwer verständlich.Sein Rat: KI-Tools sollten sinnvoll eingesetzt werden – nicht für jede kurze Nachricht. Wer eine einfache Anfrage stellt, kommuniziert am besten selbst, klar und auf den Punkt. KI-generierte Texte wirken in solchen Fällen oft unpersönlich und kontraproduktiv.Ausblick: Keine Entspannung in SichtHersteller wie Samsung und Apple haben bereits angekündigt, dass kommende Smartphone-Generationen teurer werden könnten – bei nur geringen Leistungsverbesserungen. Wann sich die Lage auf dem Bauteilemarkt wieder normalisiert, ist offen. Die aktuelle Situation ist in dieser Form beispiellos fm4.orf.at/player/20260217  

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16.01.2026  ·  Peter Bernscherer

Sanktionen gegen den Iran: Zwischen politischer Rhetorik und wirksamer Strategie

Bundeskanzler Christian Stocker hat heute angekündigt, dass Österreich alle Maßnahmen gegen den Iran unterstützen werde, einschließlich Sanktionen. Diese Ankündigung reiht sich ein in eine jahrzehntelange Sanktionspolitik westlicher Staaten gegenüber der Islamischen Republik, deren Wirksamkeit gering ist.Die Realität bisheriger SanktionenDer Iran steht bereits seit Jahrzehnten unter umfassenden internationalen Sanktionen und Embargos. Die Bilanz dieser Politik ist ernüchternd: Während die normale Bevölkerung unter Inflation, Versorgungsengpässen und wirtschaftlicher Perspektivlosigkeit leidet, haben die herrschenden Mullahs und ihre Günstlinge ihren luxuriösen Lebensstil kaum einschränken müssen. Die Sanktionen treffen systematisch die Falschen.Ein wesentlicher Grund für das Scheitern liegt in der konsequenten Umgehung der Embargomaßnahmen. Der Iran verfügt über bedeutende Ölreserven, und wo Öl ist, finden sich Abnehmer – trotz aller offiziellen Verbote. Über komplexe Netzwerke aus Scheinfirmen, Mittelsmännern und willfährigen Staaten fließt iranisches Öl weiterhin auf den Weltmarkt. Hinzu kommen der Drogenhandel und ein florierender Waffenhandel, die dem Regime stabile Einnahmequellen sichern.Erfahrungen aus der direkten Arbeit mit GeflüchtetenAls Obmann des Vereins PCs für alle habe ich Einblick in die Realität iranischer Geflüchteter. Wir unterstützen kontinuierlich Menschen, die vor dem Regime fliehen mussten, mehrere von ihnen arbeiten mittlerweile aktiv in unserem Verein mit. Wir haben Dissidenten bei ihren Asylverfahren unterstützt und ihre Geschichten gehört – Geschichten von Verfolgung, Folter und der verzweifelten Flucht aus einem System, das jede Form von Opposition brutal unterdrückt.Diese Menschen berichten uns aus erster Hand, wie die bisherige Sanktionspolitik versagt: Ihre Familien in der Heimat leiden unter den wirtschaftlichen Folgen, während die Machthaber in Teheran unbehelligt bleiben. Die Revolutionsgarden, die Funktionäre, die Mullahs – sie alle haben Zugang zu ausländischen Währungen, importierten Luxusgütern und internationalen Finanznetzwerken. Die Sanktionen treiben die normale Bevölkerung in Armut und Verzweiflung, ohne das Regime zu schwächen.Das Versagen westlicher PolitikDie unbequeme Wahrheit ist, dass viele westliche Regierungen kein echtes Interesse daran haben, die Schlupflöcher zu schließen. Wirtschaftliche Interessen, geopolitische Erwägungen und die Angst vor steigenden Energiepreisen führen dazu, dass man sich mit symbolischer Politik zufriedengibt, während die wirklich schmerzhaften Maßnahmen unterbleiben.Was tatsächlich wirken würdeDabei wären die notwendigen Schritte klar benennbar:Konsequente Finanzsanktionen: Alle Konten von Personen, die nachweislich mit dem Regime zusammenarbeiten oder von ihm profitieren, müssten weltweit gesperrt werden. Dies erfordert internationale Koordination und den politischen Willen, auch gegen mächtige Wirtschaftsakteure vorzugehen.Strafrechtliche Verfolgung: Vertreter westlicher Firmen, die trotz Sanktionen Geschäfte mit dem iranischen Regime anbahnen, müssten mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. Nur wenn die persönliche Haftung droht, wird der Anreiz zur Umgehung sinken.Totale diplomatische Isolation: Keine Visa für regimetreue Personen, keine Staatsbesuche, kein diplomatischer Kontakt auf hoher Ebene. Das Regime muss spüren, dass es international vollständig isoliert ist, solange es seine Politik nicht grundlegend ändert.Transparenz und Kontrolle: Lückenlose Überwachung und Offenlegung aller Ölströme, konsequente Verfolgung von Sanktionsverstößen und empfindliche Strafen für beteiligte Unternehmen und Staaten.FazitWeitere Ankündigungen von Sanktionen ohne substanzielle Änderung der Strategie sind bloße Symbolpolitik. Wenn westliche Regierungen es ernst meinen mit dem Druck auf das iranische Regime, müssen sie bereit sein, echte Kosten zu tragen und unangenehme Entscheidungen zu treffen. Andernfalls bleibt die Sanktionspolitik das, was sie bisher war: eine Belastung für die iranische Bevölkerung bei gleichzeitiger Stabilisierung der Machthaber.Die iranischen Geflüchteten, mit denen wir arbeiten, verdienen mehr als leere Versprechen. Sie verdienen eine Politik, die tatsächlich ihre Unterdrücker trifft, nicht ihre Familien. 

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09.01.2026  ·  Peter Bernscherer

Datenschutz: Vom Missverständnis zur eigentlichen Bedrohung

Das gängige Verständnis von Datenschutz greift zu kurz.Die meisten Menschen denken bei Datenschutz an den Schutz ihrer persönlichen Inhalte – Fotos, Nachrichten, private Dokumente. Aber ..... niemand interessiert sich wirklich für Onkel Erwins Mallorca-Selfies von 2001. Diese Inhalte haben für Dritte praktisch keinen Wert.Die eigentliche Gefahr liegt in den Metadaten:Wann Sie wo waren (Standortdaten)Mit wem Sie kommunizieren (Kontaktnetzwerke)Wie oft und wie lange (Nutzungsmuster)Welche Websites, Apps, Dienste Sie nutzenWann Sie schlafen, arbeiten, aktiv sindWo Metadaten entstehen und gesammelt werden:Smartphone: Jede App protokolliert Nutzungszeiten, GPS-Daten, Kontakte, WLAN-VerbindungenBrowser: Besuchte Websites, Verweildauer, Klickpfade, SuchhistorieMessenger & E-Mail: Wer schreibt wem, wann, wie oft (auch bei verschlüsselten Inhalten!)Soziale Medien: Likes, Shares, Kommentare, Scrollverhalten, VerweilzeitenSmart Home: Wann Licht an/aus, Heizung, Türschloss, SprachassistentenZahlungsdaten: Kreditkarten, PayPal, Banking-Apps zeigen Kaufverhalten und AufenthaltsorteStreaming-Dienste: Was Sie wann wie lange schauen, Pausierverhalten, AbbrücheFitness-Tracker: Schlafrhythmus, Bewegungsmuster, GesundheitsdatenAuto & Verkehr: Navigationssysteme, Öffi-Karten, Carsharing, E-ScooterÖffentliche Kameras & WLAN: Bewegungsprofile in Städten, Einkaufszentren, BahnhöfenAus diesen Metadaten lassen sich erschreckend präzise Profile erstellen: politische Überzeugungen, Gesundheitszustand, finanzielle Situation, sexuelle Orientierung, psychologische Verwundbarkeiten – alles ohne einen einzigen Brief oder ein einziges Foto gelesen zu haben.Ein ehemaliger NSA-Direktor hat es angeblich so formuliert: "We kill people based on metadata." Metadaten verraten nicht, was Sie sagen, sondern wer Sie sind, was Sie tun und wie Sie beeinflusst werden können.Echter Datenschutz müsste also primär diese Verhaltensmuster, Bewegungsprofile und Beziehungsnetzwerke schützen – nicht Tante Hildes Strandfotos.

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06.12.2025  ·  Peter Bernscherer

Digitale Teilhabe beginnt mit Lesekompetenz

Die jüngsten OECD-Zahlen zeichnen ein alarmierendes Bild: Fast ein Drittel der Erwachsenen in Österreich kann einfache Texte nicht angemessen lesen und verstehen. Monate nach der ersten Erhebung zeigen die Folgedaten aus September 2025 – trotz angekündigter Maßnahmen keine Trendwende. Im Gegenteil: Die Quote der Erwachsenen mit niedriger Lesekompetenz ist sogar leicht auf 31 Prozent gestiegen.Aus unserer täglichen Arbeit kennen wir die dramatischen Folgen dieser Entwicklung nur zu gut.Wenn Menschen nicht ausreichend lesen können, sind sie in der digitalen Welt doppelt benachteiligt. Sie können keine Online-Formulare ausfüllen, keine digitalen Behördenwege nutzen, keine E-Mails verstehen und keine Informationen im Internet kritisch bewerten. Die Digitalisierung, die allen mehr Teilhabe ermöglichen sollte, wird so zur zusätzlichen Barriere. Ankündigungen allein reichen nichtDie Politik reagiert mit Absichtserklärungen: 65 Millionen Euro Chancenbonus, ein zweites Kindergartenjahr, mehr Diagnostik. Doch zwischen Dezember 2024 und September 2025 hat sich nichts verbessert. Wir sehen in unseren Schulungsprogrammen täglich, wie schwer es für Menschen mit geringer Lesekompetenz ist, den Anschluss an die digitale Gesellschaft zu finden.Die Fakten sind eindeutig:Die Zahl der funktionalen Analphabeten hat sich seit 2012 fast verdoppeltBildung wird weiterhin stark vererbt – nur 16 Prozent ohne akademische Eltern schaffen einen HochschulabschlussMenschen mit niedriger Lesekompetenz nehmen am wenigsten an Weiterbildung teil – ein Teufelskreis Was wirklich gebraucht wirdStatt neuer Ankündigungen braucht es sofortige, konkrete Schritte:1. Niederschwellige digitale Grundbildung für Erwachsene Lesen lernt man durch Lesen. Digitale Anwendungen können motivieren und individuell fördern – wenn sie richtig eingesetzt werden. Doch dafür braucht es flächendeckende, kostenlose Angebote.2. Hardware-Zugang für alle Ein Computer oder Tablet ist heute so wichtig wie ein Schulbuch. Familien mit niedrigem Bildungsstand können sich diese oft nicht leisten. Hier entstehen Bildungsbarrieren, bevor das Kind überhaupt die Schule verlässt.3. Frühzeitige Intervention statt Sitzenbleiben Die OECD bestätigt: Sitzenbleiben ist teuer und stigmatisierend, bringt aber kaum Leistungsverbesserung. Das Geld wäre besser in digitale Lerntools und individuelle Förderung investiert.4. Außerschulische Unterstützung ausbauen Gerade Kinder aus bildungsfernen Familien brauchen Orte, an denen sie Zugang zu Technik und Begleitung beim Lernen finden. Vereine wie unserer leisten diese Arbeit – meist mit minimalen Mitteln. Ein Jahr vertanZwischen den beiden Studien liegt fast ein Jahr. Ein Jahr, in dem Tausende Kinder die Schule mit unzureichenden Lesekompetenzen verlassen haben. Ein Jahr, in dem Erwachsene weiter von der digitalen Gesellschaft ausgeschlossen blieben. Ein Jahr, in dem Ankündigungen gemacht, aber keine spürbaren Verbesserungen erreicht wurden.Die Digitalisierung wartet nicht auf politische Zeitpläne. Jeden Tag werden mehr Behördenwege, mehr Jobinserate, mehr Informationen ausschließlich online verfügbar. Wer nicht lesen und digital navigieren kann, verliert den Anschluss – und mit ihm die Chance auf gesellschaftliche Teilhabe.Österreich kann sich diese Entwicklung nicht leisten. Es geht nicht nur um Bildungsstatistiken, sondern um die Zukunft von fast einem Drittel der Bevölkerung. Es ist höchste Zeit, von Ankündigungen zu Taten überzugehen – bevor eine weitere Generation verloren geht.PCs für Alle setzt sich seit Jahren für digitale Teilhabe und Chancengleichheit ein. Wir sehen täglich, was Zugang zu Technik und Bildung bewirken kann – und was fehlt, wenn beides nicht vorhanden ist.

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26.10.2025  ·  Peter Bernscherer

Ihr strategischer CSR-Partner für nachhaltige IT-Lösungen

 Verantwortung zeigen. Digitale Teilhabe fördern. Umwelt schützen.PCs für Alle verbindet Corporate Social Responsibility mit messbarer Wirkung: Als Ihr CSR-Partner ermöglichen wir Ihrem Unternehmen, ausgediente IT-Hardware sinnvoll weiterzugeben, Ihre Umweltbilanz zu verbessern und gleichzeitig digitale Inklusion in Österreich aktiv zu fördern. Nachhaltigkeit, die sich rechnetDie Partnerschaft mit PCs für Alle stärkt Ihre ESG-Compliance in allen drei Bereichen:Environmental (Umwelt)Verlängerung des Produktlebenszyklus Ihrer IT-GeräteSignifikante Reduktion von Elektroschrott und CO₂-EmissionenMessbare Verbesserung Ihrer Umweltbilanz durch KreislaufwirtschaftBeitrag zur ressourcenschonenden Circular EconomySocial (Soziales)Förderung digitaler Teilhabe für einkommensschwache FamilienUnterstützung von Bildungschancen für Kinder und JugendlicheStärkung des sozialen Zusammenhalts in ÖsterreichKonkrete Hilfe für Menschen am Rande der digitalen GesellschaftGovernance (Unternehmensführung)Professionelle, datenschutzkonforme Aufbereitung Ihrer HardwareTransparente Dokumentation für Ihr CSR-ReportingDSGVO-konforme Datenlöschung Offizielle Spendenbestätigung für Ihre Buchhaltung Für Ihr Nachhaltigkeitsreporting Wir liefern Ihnen detaillierte Kennzahlen für Ihren Nachhaltigkeitsbericht: eingesparte CO₂-Emissionen, vermiedener Elektroschrott und Anzahl der unterstützten Familien. Diese Daten stärken Ihr ESG-Rating und Ihre Position bei Nachhaltigkeits-Rankings.Für Ihre Mitarbeitenden Zeigen Sie Ihrem Team, dass ausrangierte Arbeitsgeräte einen sinnvollen zweiten Lebenszyklus erhalten. Das stärkt die Identifikation mit Ihren Unternehmenswerten und das Bewusstsein für verantwortungsvolles Wirtschaften.Für Ihr Image Positionieren Sie sich als verantwortungsvolles Unternehmen, das über Greenwashing hinausgeht und echte soziale Wirkung erzielt. Ihre Partnerschaft mit PCs für Alle ist gelebte Corporate Citizenship. So funktioniert die ZusammenarbeitKontaktaufnahme: Gemeinsam definieren wir Ihre AnforderungenHardware-Abholung: Wir holen Ihre IT-Geräte kostenlos abProfessionelle Aufbereitung: Datenlöschung, Wartung und NeuinstallationWeitergabe: Verteilung an bedürftige Familien, Sozialeinrichtungen und SchulenDokumentation: Sie erhalten alle Unterlagen für Ihr CSR-Reporting Gemeinsam gegen digitale AusgrenzungIn Österreich haben tausende Familien keinen Zugang zu digitaler Infrastruktur. Ohne Computer oder Laptop sind Homeschooling, Online-Bewerbungen oder digitale Behördenwege kaum möglich. Ihre gespendete Hardware ermöglicht Bildung, gesellschaftliche Teilhabe und berufliche Chancen.Werden Sie Teil der LösungUnternehmen wie Ihres können den Unterschied machen. Mit jeder gespendeten Hardware investieren Sie in die digitale Zukunft Österreichs und erfüllen gleichzeitig Ihre Nachhaltigkeitsziele.Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Gespräch über Ihre CSR-Partnerschaft.PCs für Alle – Wo soziale Verantwortung auf digitale Inklusion trifft.Ich habe Claude - www.claude.ai - um eine Berechnung der CO² Einsparung durch unsere Arbeit gebeten. Hier das Ergebnis:CO₂-Emissionen bei Neuproduktion:Desktop-Komplettsysteme (20.000 Stück):Computer-Tower: ~200 kg CO₂Bildschirm (LCD): ~300 kg CO₂Tastatur/Maus: ~10 kg CO₂Pro System: ~510 kg CO₂Gesamt: 10.200 Tonnen CO₂Laptops (12.000 Stück):Pro Laptop inkl. Netzteil: ~250 kg CO₂Gesamt: 3.000 Tonnen CO₂Smartphones (1.500 Stück):Pro Gerät: ~55 kg CO₂Gesamt: 82,5 Tonnen CO₂Tablets (1.000 Stück):Pro Gerät: ~130 kg CO₂Gesamt: 130 Tonnen CO₂Drucker (500 Stück):Pro Gerät: ~150 kg CO₂Gesamt: 75 Tonnen CO₂Netzwerkequipment (1.000 Stück):Pro Gerät: ~50 kg CO₂Gesamt: 50 Tonnen CO₂Transport & Logistik:Vermiedene Transporte:Produktion in Asien → Europa: ~15-20% der Produktions-CO₂Geschätzt: 2.150 Tonnen CO₂Recycling/Entsorgung vermieden:Energieintensives Recycling: ~50 kg CO₂ pro Desktop-SystemGeschätzt: 1.450 Tonnen CO₂Gesamte CO₂-Einsparung: ~17.140 Tonnen CO₂Das entspricht:2.140 Flugreisen von Wien nach New York und zurück137 Millionen Kilometer Autofahrt (Durchschnitts-PKW)3.425-mal um die Erde fahren mit dem AutoDen jährlichen CO₂-Emissionen von 1.714 Österreichern (~10 t/Person/Jahr)2.850 Hektar Wald, die ein Jahr lang CO₂ binden müsstenDem Stromverbrauch von 5.700 Haushalten für ein Jahr (Österreich)

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07.09.2025  ·  Peter Bernscherer

Sonntag in der Werkstatt – gemeinsam für neue Chancen

Auch sonntags ist bei uns was los: Während zwei Mädchen fröhlich gezeichnet haben, waren sechs unserer Helfer voll konzentriert an den Laptops dran. Schrauben, testen, einrichten – damit die Geräte bald wieder einsatzbereit sind.So läuft das bei PCs für alle: Teamwork, gute Stimmung und das Ziel, anderen Menschen zu helfen. Danke an alle, die ihre Freizeit dafür hergeben – ihr seid großartig!

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17.07.2025  ·  Peter Bernscherer

Für Demokratie und Meinungsfreiheit – gegen Einschüchterungsklagen

Ein besonders erschütterndes Beispiel dafür ist der Fall von Petar Rosandić, Gründer der NGO SOS Balkanroute. Aufgrund seines humanitären und öffentlichkeitswirksamen Einsatzes für Geflüchtete wurde er mit einer SLAPP-Klage überzogen. Wäre diese Klage erfolgreich gewesen, hätte sie ihn finanziell ruiniert – und ein wichtiges zivilgesellschaftliches Engagement zum Verstummen gebracht.Wir fordern gemeinsam mit vielen anderen Organisationen:Österreich muss die EU- und Europarats-Vorgaben gegen SLAPPs endlich und umfassend umsetzen. Denn wer für Menschenrechte und Demokratie eintritt, darf nicht mit ruinösen Klagen bedroht werden. Und bitte bedenken, dass jede Person und jeder Verein, jedes Unternehmen, jede Organisation davon betroffen sein kann. Link zum offenen Brief: www.oenz.at/aktuelles Artikel beim Standard: www.derstandard.at/story/3000000279800/buendnis-fordert-von-regierung-massnahmen-gegen-slapp-klagen Beitrag von Dr. Maria Windhager zur Klage gegen SOS Balkanroute: medienrechtskanzlei.at/slapp-klage-rechtskraeftig-abgewiesen Inhalt des Briefes:Offener Brief Für Meinungsfreiheit und Demokratie - Anti-SLAPP Vorgaben wirksam umsetzen Sehr geehrte Mitglieder der Bundesregierung, Demokratie lebt vom offenen Wort – doch genau dieses ist zunehmend in Gefahr. In ganz Europa nehmen sogenannte SLAPP-Klagen („Strategic Lawsuits Against Public Participation“ = strategische Klage gegen öffentliche Beteiligung) zu. Dabei handelt es sich um rechtliche Einschüchterungspraktiken, mit denen Journalist:innen, zivilgesellschaftliche Organisationen oder Einzelpersonen, die im öffentlichen Interesse Kritik äußern, zum Schweigen gebracht werden sollen. Sie kosten den Betroffenen viel Zeit und Geld und sind oft existenzbedrohend. Die Folgen sind dramatisch: Zivilgesellschaft und Journalismus können aus Sorge vor unzulässigen Klagen nicht mehr frei agieren (Chilling-Effekt), die öffentliche Debatte wird eingeschränkt, und die Gefahr wächst, dass Demokratie und Rechtsstaatlichkeit ausgehöhlt werden. Wer gut begründete Kritik übt, Missstände aufdeckt oder Machtmissbrauch aufzeigt, darf nicht durch teure und langwierige rechtsmissbräuchliche Verfahren eingeschüchtert werden. Gerade deshalb ist es entscheidend, dass die Anti-SLAPP-Vorgaben der EU und des Europarates · Anti-SLAPP Richtlinie EU für internationale Fälle (2024/1069, 11.4.2024) · Anti-SLAPP Empfehlung EU für nationale Fälle (2022/758, 27.4.2022) · Anti-SLAPP Empfehlung EUROPARAT (CM/Rec (2024) 2, 5.4.2024) nun rasch, konsequent und wirksam umgesetzt werden. Österreich hat mit der Etablierung von klaren, effektiven Schutzmechanismen nicht nur die Chance, ein starkes Signal für Demokratie und Meinungsfreiheit zu setzen, sondern kann auch ein Vorbild für andere EU-Mitgliedsstaaten sein. Um der SLAPP-Problematik entschieden entgegenzuwirken, sind umfassende Schutzmechanismen notwendig. Dafür sind Insbesondere die folgenden gesetzlichen Maßnahmen von zentraler Bedeutung: I. Umfassender Schutz auch bei ‘bloß’ nationalen Fällen Der Schutz vor SLAPPs muss in Österreich für nationale wie für internationale Fälle gelten. Nicht zuletzt aus Gleichheitserwägungen, müssen auch die Empfehlungen von EU-Kommission und Europarat umgesetzt werden. II. Umfassender Schutz in allen Rechtsgebieten Die Maßnahmen müssen nicht nur vor zivilrechtlichen, sondern auch vor strafrechtlichen (z.B. Üble Nachrede, Beleidigung oder Kreditschädigung) Einschüchterungspraktiken schützen, da auch solche Privatanklagedelikte enormes Einschüchterungspotential haben. III. Umfassende wirksame verfahrensrechtliche Garantien/Maßnahmen 1. Hohe Sanktionen mit abschreckender Wirkung Es braucht klare, empfindliche und abschreckende Sanktionsmöglichkeiten bei missbräuchlichen Klagen, damit SLAPPs nicht mehr als kalkuliertes Risiko für Kläger:innen betrachtet werden können, sondern spürbare Konsequenzen nach sich ziehen. 2. Vollumfänglicher Kostenersatz In SLAPP-Fällen muss sichergestellt sein, dass Beklagte nicht auf den Kosten sitzen bleiben – sämtliche Aufwendungen, insbesondere vorprozessuale Kosten und tatsächliche Anwaltskosten (nicht bloß tarifmäßiger Ersatz), müssen von der missbräuchlich klagenden Partei getragen werden. 3. Möglichkeit zur frühzeitigen Beendigung des Verfahrens Notwendig sind effektive Maßnahmen, um langwierigen missbräuchlichen Verfahren und dem damit verbundenen Einschüchterungspotential entgegen zu wirken. Gerichte sollen Klagen in jedem Stadium abweisen können, wenn und sobald Sie einen Rechtsmissbrauch feststellen. 4. Zugang zu wirksamer Verfahrenshilfe für Betroffene Um das strukturelle Machtungleichgewicht zwischen in aller Regel finanzstarken Kläger:innen und finanziell unterlegenen Angeklagten auszugleichen, braucht es unkomplizierten Zugang zu ausreichender finanzieller und rechtlicher Verfahrenshilfe. 5. Beistandsmöglickeit in gerichtlichen Verfahren Für Organisationen mit berechtigtem Interesse (z.B. Journalistenverbände, Interessensvertretungen oder zivilgesellschaftlichen Einrichtungen) soll die Möglichkeit vorsehen werden, SLAPP-Beklagte in Verfahren zu unterstützen, zu schützen oder zu fördern. Zu denken ist hier insbesondere an die Bereitstellung von Informationen oder die Teilnahme an Gerichtsverfahren. Nur eine starke und konsequente Umsetzung kann verhindern, dass kritischer Journalismus und demokratisches, zivilgesellschaftliches Engagement im öffentlichen Interesse durch rechtliche Einschüchterungspraktiken untergraben werden. Die Vorgaben der EU und des Europarates zu SLAPPs bieten das nötige Fundament – die österreichische Regierung muss sie zum Schutz der rechtsstaatlichen, liberalen Demokratie mit Nachdruck rasch und konsequent umsetzen. Wir fordern daher von der österreichischen Bundesregierung, sich gemeinsam für eine schnelle und starke Umsetzung der Europäischen Vorgaben einzusetzen. Mit freundlichen Grüßen, die unterzeichnenden Organisationen: ● Österreichisches Netzwerk Zivilgesellschaft (ÖNZ) ● Presseclub Concordia ● Gewerkschaft GPA ● Verband Freier Rundfunk Österreich

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28.04.2025  ·  Peter Bernscherer

Gedanken zum Tag der Arbeit

Soziale Inklusion und ChancengleichheitGewerkschaften kämpfen seit Jahrzehnten für faire Arbeitsbedingungen, gerechte Entlohnung und soziale Sicherheit. Sie setzen sich dafür ein, dass alle Mitglieder – insbesondere diejenigen aus benachteiligten Milieus – gleichberechtigt am wirtschaftlichen und sozialen Leben teilhaben können.Ebenso zielt der Verein „PCs für alle“ darauf ab, insbesondere Familien und Kindern aus armutsgefährdeten Schichten den Zugang zu digitalen Technologien zu ermöglichen. Digitale ArbeitsweltIn Zeiten des digitalen Wandels und vermehrter Homeoffice-Arbeit zeigt sich, dass der Zugang zu moderner Technologie – etwa Computern und digitaler Ausstattung – auch ein Element der Arbeitsgerechtigkeit ist. Hier schließt sich der Ansatz von „PCs für alle“ der Gewerkschaftsbewegung an, indem er dafür sorgt, dass niemand von der digitalen Transformation abgehängt wird.Verbindung von Arbeitswelten und BildungGerade am Tag der Arbeit, der neben den Arbeitsbedingungen auch immer wieder das Thema Weiterbildung und Qualifizierung in den Fokus rückt, wollen wir dazu beitragen, dass Arbeitnehmer:innen sowie Auszubildende www.digilehre.at und Studierende die notwendigen digitalen Kompetenzen erwerben können, um in einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt erfolgreich zu sein. Gerade in Zeiten wachsender Ungleichheit und zunehmender gesellschaftlicher Herausforderungen ist Engagement auf allen Ebenen notwendig. Der Kampf für soziale Gerechtigkeit und Bildungschancen endet nicht bei individuellen Projekten – er muss auch politisch geführt werden. Deshalb unser Aufruf:Setzt euch ein – in Gewerkschaften, Vereinen, Initiativen oder der Politik! Engagiert euch für faire Bildungschancen, für soziale Sicherheit und für ein solidarisches Miteinander!Ob bei Aktionen wie „PCs für alle“, durch die Unterstützung von Arbeitnehmerrechten oder durch aktives politisches Mitgestalten: Jede Stimme und jede helfende Hand zählt. Gemeinsam können wir eine Gesellschaft gestalten, in der Bildung, Arbeit und Teilhabe nicht vom sozialen Hintergrund abhängen, sondern für alle offenstehen.

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12.04.2025  ·  Peter Bernscherer

Betrugsversuche

ich habe vorhin einen betrügerischen Anruf bekommen und konnte das Gespräch aufzeichnen. Behauptet wurde, dass jemand Zugriff auf mein Amazon-Konto hat und versucht, darüber Gutscheinkarten zu bestellen. Ich wurde dann mit anderen "Abteilungen" verbunden und im Endeffekt wollten die nur erreichen, dass ich die Software "Anydesk" auf meinem Handy installiere. Das ist Software für die Fernwartung von Computern und damit hätten sie vollen Zugriff auf mein Telefon und die Daten darauf gehabt. Der Rest war nur Geschwafel, das mich in Sicherheit hat wiegen sollen. Bitte Ton aufdrehen, wenn ihr das Gespräch hören wollt. Diesmal ist die Tonqualität sehr gut. I received a fraudulent call earlier and was able to record the conversation. They claimed that someone had access to my Amazon account and was trying to use it to order gift cards. I was then connected to other “departments” and in the end they just wanted me to install the “Anydesk” software on my cell phone. This is software for remote computer maintenance and would have given them full access to my phone and the data on it. The rest was just gibberish designed to lull me into a false sense of security. Please turn up the sound if you want to hear the conversation. Напередодні я отримав шахрайський дзвінок і зміг записати розмову.Вони стверджували, що хтось має доступ до мого акаунту на Amazon і намагається використати його для замовлення подарункових карток.Потім мене з'єднали з іншими «відділами», і врешті-решт вони просто хотіли, щоб я встановив на свій мобільний телефон програмне забезпечення «Anydesk». Це програма для віддаленого обслуговування комп'ютерів, яка дала б їм повний доступ до мого телефону та даних на ньому.Решта була просто нісенітницею, покликаною заколисати мене в оманливому почутті безпеки. Будь ласка, увімкніть звук, якщо хочете почути розмову. Цього разу якість звуку дуже хороша.  

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